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Dieses Schuljahr war für uns alle ein besonderes Schuljahr und wir mussten vieles neu lernen. Doch eines bleibt: das OHG bringt als MINT-freundliche Schule viele clevere und naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler dazu, ihre Leidenschaft zu verfolgen und neue spannende Dinge zu erforschen. So haben sich in diesem Jahr drei Schüler der 8a zu einer Gruppe zusammengeschlossen und am Dechemax-Chemie-Schülerwettbewerb teilgenommen. Sie gingen der Frage nach, wie denn Chemie und Kunst zusammenpassen. Bei diesem deutschlandweiten Wettbewerb haben sie erfolgreich die Endrunde erreicht. Dazu gratuliert das gesamte OHG den drei jungen Forschern Maximilian, Niklas und Marcel. Sie haben uns allen gezeigt, dass nicht mal eine Pandemie den Forscherdrang bremsen kann.

Es wäre doch toll, wenn ihr, liebe Leserinnen und Leser, im nächsten Jahr auch Teil eines solch spannenden Wettbewerbs seid. Was die drei Jungs alles so Spannendes und Faszinierendes erlebt haben, könnt ihr im nachfolgenden Bericht von ihnen erfahren.

Norbert Zenger

Wir, Marcel, Niklas und Maximilian aus der 8a, haben als OHG-Team am diesjährigen Dechemax-Chemie-Schülerwettbewerb teilgenommen. Es ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem jährlich etwa 3000 Teams aus ganz Deutschland teilnehmen. Der Wettbewerb stand in diesem Schuljahr unter dem Motto „MINT trifft Muse – Die Wissenschaft der Kunst“.

In der ersten Runde haben wir acht Wochen lang knifflige Fragen beantwortet. Dabei haben wir uns unter anderem auf die Spur von Kunstfälscher begeben, die Legierungen der Himmelsscheibe von Nebra betrachtet, vieles über das weiße Gold der Chinesen erfahren und die Chemie von Wunderkerzen und Feuerwerk betrachtet. Dazu haben wir uns online getroffen und die Lösungen zusammen erarbeitet. Nur Teams, die die Mindestpunktzahl 6 von 8 Punkten erreicht haben, haben sich für die 2. Runde qualifiziert.

Jetzt kam der praktische Teil: wir mussten zuhause experimentieren und dabei die Küche unsicher machen. Im ersten Versuch haben wir Kerzenwachs geschmolzen und mit Gewürzen wie Kurkuma eingefärbt und zu neuen Teelichtern gegossen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir mit Kurkuma schöne gelbe Kerzen erhalten konnten, während ein Einfärben mit Paprika-Pulver nicht gut geklappt hat. Im zweiten Versuch haben wir eine Wachsuhr hergestellt. Wie bei einer Sanduhr läuft hier das Wachs in einer Flüssigkeit aus Wasser und Glycerin, allerdings von unten nach oben, also entgegen der Schwerkraft! Dann mussten wir noch ein ausführliches Protokoll zu den Experimenten schreiben und zusätzlich noch 16 schwierige Fragen beantworten. Wir haben bei diesem Wettbewerb viel gelernt und Spaß gehabt.

Maximilian Niewa

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