DIGITA2

Der Digitalverband Bitkom zeichnet das OHG in Böblingen für seine digitale Ausrichtung aus!

Die vergangenen Monate haben mehr denn je gezeigt, wie wichtig gute digitale Bildung ist. Dabei geht es nicht nur um die Aufrechterhaltung des Unterrichts, sondern vor allem um die Vermittlung von Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler für ihr späteres Berufsleben dringend benötigen.

Am OHG hat man hier verschiedene Prozesse in Gang gebracht und damit die Jury um die Staatsministerin und Beauftragte für Digitalisierung Dorothee Bär überzeugt. Dazu zählen beispielsweise die Verwendung von quelloffenen und datenschutzkonformen Plattformen wie Moodle und Nextcloud und der Einsatz von Open Educational Resources (OER) im Unterricht. Auch die Zusammenarbeit des Kollegiums auf digitalem Weg hat sich etabliert. Weiterhin wurden die derzeitige digitale Ausstattung wie auch die geplante weitere Entwicklung im Rahmen des Medienentwicklungsplans gelobt. Gleichzeitig fand das diesjährige CO2-Ampel-Projekt großen Anklang bei der Jury, da es beispielhaft zeigt, wie die Digitalisierung eine Waffe gegen die drängenden Probleme der Zeit sein kann.

Diese Wege wird das OHG die nächsten Jahre weiter beschreiten. Dabei stehen natürlich die digitale Ausstattung und die weitere Qualifizierung auf der Agenda. Noch wichtiger ist dem OHG allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler für die Herausforderung der Digitalisierung kompetent werden. Daniel Rauser betont hierbei: „Das eine ist, dass die Schülerinnen und Schüler mit Apps auf digitalen Endgeräten lernen. Das andere ist aber, dass die Schülerinnen und Schüler beispielsweise begreifen, dass Algorithmen nicht irgendein allmächtiger Gott im Hintergrund sind, sondern auch verstehen, wie diese funktionieren. Dafür sind wir mit unserem MINT-Fächerkanon, dem neuen Profilfach IMP und dem Informatik-Kurs in der Oberstufe schon ganz gut aufgestellt.“ Und damit werden in den nächsten Jahren sicherlich noch weitere interessante Projekte umgesetzt, um etwa die Digitalisierung als Waffe gegen den Klimawandel einzusetzen. Dabei steht z. B. im Fokus, wie gesteuert werden kann, dass das E-Bike dann geladen wird, wenn der Strom besonders CO2-arm produziert wird. Oder wie die Füllstände der Mülleimer auf dem Schulgelände erfasst werden können, um diese entsprechend rasch leeren zu können. Oder auch: Wie oft besucht denn das Schuleichhörnchen sein Futterhaus?

Daniel Rauser

Das Bild zeigt Schülerinnen und Schüler mit den CO2-Ampeln und im Hintergrund ist das schulische Dashboard, auf dem die Daten, die die Ampeln aus den Klassenzimmern senden, zu sehen. Folgende Personen sind abgebildet (von links nach rechts): Daniel Rauser, Laura Guido (9d), Leonie Drasch (9d), Lucia Damien (9d) Jonas Gotthardt (J2),  Max Pflieger und Ben Maurer (beide 6a).