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„LASS ZUKUNF DA“ – unter diesem Motto findet der diesjährige Wettbewerb von Jugend-Forscht digital statt. Am 25. und 26. Februar 2021 war dazu der Regionalwettbewerb der Region Mittlerer Neckar über die Plattform Alfaview. Bei Jugend-Forscht stellen Schüler und Jungforscher ihre Projekte einer Fachjury vor. Die Projekte werden dabei frei und eigenständig erarbeitet und gliedern sich in die 5 Fachgebiete Technik, Physik, Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik.

Das OHG war beim diesjährigen Wettbewerb mit sechs Projekten erfolgreich vertreten. In der Sparte „Schüler experimentieren“ mit drei Projekten, welche von Herrn Rauser betreut wurden, in den Fachbereichen Technik und Arbeitswelt. Dabei ging es neben der Luftqualität in Umkleiden auch darum ein Fahrradlicht mit Sprachsteuerung zu entwickeln sowie die Auswirkungen des Maskentragens während des Unterrichts auf die Konzentration zu erforschen. In der Sparte „Jugend Forscht“ waren zwei Projekte im Fachbereich Technik vertreten sowie ein Projekt im Fachbereich Arbeitswelt, welche von Herrn Hasler und Herrn Rauser betreut wurde. Dabei ging es um die Entwicklung eines Skinotrufsystems, die Entwicklung eines interaktiven optisch, akustischen Fluchtweg-Leitsystem sowie um das Monitoring von Kältekreisläufen im Feld.  

Max Pflieger und Fabius Järkel (siehe Bild oben), beide aus der Klasse 6a, haben ein Fahrradlicht entwickelt, das man mit Sprache an- und ausschalten kann. Dazu haben sie einen Arduino programmiert und den Sprachsensor an einem Jackenkragen befestigt. Mit ihrem Projekt kann man ein Fahrradlicht mit wenigen Worten an- und ausschalten, was eine Ablenkung während des Fahrradfahrens verhindert. Sie gewannen zwei Experimentierkästen als Sonderpreis.

Niklas Große und Julian Kraus aus der 9d hatten das Thema „Luftqualität in Umkleidekabinen". Ihr Ziel war es, herauszufinden, wie viele Personen sich maximal in einer Umkleidekabine aufhalten sollten. Nach zwei Monaten  der Sammlung von Messergebnissen fanden sie heraus, dass zwischen der 1./2. Stunde und der 3./4. Stunde die ausgeatmete Luft, und somit potenzielle Viren, nicht ganz entweichen können. Dabei kann es passieren, dass die nächste Klasse diese Luft einatmet und es könnte zu einer Infektion kommen, welche im schlimmsten Fall stufenübergreifend wäre. Zudem stellten sie eine Faustregel von maximal 10 Personen in einer Umkleide auf.

Paul Stupp und Jakob Pauls aus der Klasse 9b beschäftigten sich mit dem Tragen von Masken während des Unterrichts. Ihnen war aufgefallen, dass Schüler*innen vermehrt über Konzentrationsschwierigkeiten klagten. Mit mehreren Testreihen mit verschieden schweren geistigen Aktivitäten und verschiedenen Masken überprüften sie ihre Beobachtung. Dabei fanden sie heraus, dass die Masken eine geringe Auswirkung haben, welche mit regelmäßigem Lüften jedoch vermieden werden können. Für ihr Projekt erhielten sie den 2.Preis in der Kategorie „Arbeitswelt“ bei „Schüler experimentieren“ sowie einen Sonderpreis. 

In meinem Projekt „Ski Rescue System – SRS 2.0“, beschäftige ich mich, Florian Stupp aus der J1, damit, mein letztjähriges Skinotrufsystem weiterzuentwickeln und es noch effizienter zu gestalten und damit eine höhere Sicherheit für die Skifahrer zu ermöglichen. Dabei wurde eine eigene App für den Notruf entwickelt und die Funktionsweise des Systems im Vergleich zum letzten Jahr angepasst. Für das Projekt erhielt ich den 3.Preis im Fachgebiet Technik bei Jugend Forscht sowie den Sonderpreis „Thinking Safety“.

Mit meinem Projekt „Interaktives optisch akustisches Fluchtwegleitsystem“ will ich die bisherigen statischen Fluchtwegleitsysteme durch optisch und akustische Leitmöglichkeiten ergänzen. Darüber hinaus reagiert das System auf die aktuelle Gefahrenlage und leitet Personen auf dem direktesten und sichersten Weg aus einem Gebäude. Es ist ein System, das für die Sicherheit der Menschen steht. Ich wurde für die Arbeit mit einem 2.Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet sowie mit einem Sonderpreis der Robert Bosch GmbH.

„Monitoring von Kältekreisläufen im Feld“- bei diesem Projekt geht es darum, Kältekreisläufe wie sie beispielsweise bei kleineren Betrieben wie Metzgereien zu finden sind zu überwachen und damit eine Leckage oder eine Fehlfunktion frühzeitig zu erkennen und beheben zu können. Zum einen hat austretendes Kältemittel ein Treibhauspotential, welches 1000 bis 4000 mal höher als das von CO2 ist, zum anderen führt eine Fehlfunktion zu einem höheren Energiebedarf und auch ein Ausfall der Anlage ist möglich. Das optische Überwachungssystem, welches kompakt und günstig ist, kann einfach an jeder Anlage montiert werden, die Jury überzeugte das Projekt. Ich bin mit dem Projekt Regionalsieger bei Jugend Forscht im Fachbereich „Technik“ und darf mein Projekt damit beim Landeswettbewerb präsentieren. Darüber hinaus erhielt ich den Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie den Philips Sonderpreis für eine innovative Arbeit.

Insgesamt waren die beiden Wettbewerbstage zwei interessante Tage, an denen man viel gelernt hat und großartige Erfahrungen sammeln konnte und es hat sehr viel Spaß gemacht, die eigenen Projekte der Jury vorzustellen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren Projektbetreuern Herr Hasler und Herr Rauser, die die Teilnahme ermöglicht und die Projekte unterstützt haben.

Florian Stupp (J1)

Den Film der Wettbewerbsfeier mit einer ausführlicheren Vorstellung der Projekte  finden Sie hier:

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Florian Stupp stellt sein Projekt vor: 

Florian Jugend forscht 16 9