Abstand vier Mädels 16 9

Vieles läuft gut am Otto Hahn-Gymnasium, nachdem die ersten Schülerinnen und Schüler seit einigen Wochen wieder regulären Unterricht haben. Die Sicherheitsregeln wurden umgesetzt und alle halten sich daran. Nur: „Wie viel sind denn 1,50 m?“ Beim Rundgang durchs Otto Hahn-Gymnasium merkt man gerade, dass manche Beteiligten leichte Schwierigkeiten mit mathematischen Größenverhältnissen haben (was aber natürlich nicht am Matheunterricht liegt). Wie kann man Abhilfe schaffen?

In gewöhnlichen Zeiten beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des NwT-Profils in Klasse 9 mit dem Thema „Autonomen Fahren“. Dabei wird ein Roboterfahrzeug mit Sensoren ausgerüstet und der Mikrocontroller Arduino entsprechend programmiert, so dass das Fahrzeug anschließend Hindernissen ausweicht, einen Parcours durchfährt uvm.

In ungewöhnlichen Zeiten wich man von diesem Plan ab. Stattdessen wurden die normalerweise im Fahrzeug verbauten Ultraschallsensoren sowie der Servomotor dazu genutzt, einen Abstandssensor zu programmieren, der dabei helfen kann, den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die nötige Hardware von der Schule und konnten sie daheim entsprechend nutzen. Die Funktionsweise der Produkte ist denkbar einfach: Der Ultraschallsensor ist mit einem Servomotor verbunden, der durch den Mikrocontroller gesteuert wird und immer einen Bogen von 180° abfährt. Sobald eine Person zu nahe kommt, ertönt zum Beispiel aus einem Lautsprecher ein Ton, der bei weiterer Näherung der Person immer schriller wird. Auch weitere Ergänzungen sind vorhanden: So ist zum Beispiel bei einer Version ein LCD integriert, das den Abstand anzeigt.

Nach der Präsentation in der Videokonferenz trafen sich vier Schülerinnen der 9A auch in „echt“, um die Konstruktionen zu testen. Verschiedene Entwürfe sind dabei entstanden: Der Abstandssensor von Lara Gericke und Ann-Kathrin Ostertag ist für den stationären Gebrauch gedacht, während der Sensor von Viola Burdorf und Sarah Sprenger durch das leichte Material für den mobilen Einsatz verwendet werden kann.

Auch wenn die Konstruktionen bereits ihren Dienst tun: Ganz fertig ist man noch nicht. Zwei Ideen zur Optimierung stehen im Raum: Zum einen soll die Gesamtkonstruktion kleiner werden. Dafür wurde ein kleinerer Mikrocontroller, der Arduino nano, bestellt. Zum anderen soll die Hülle „stylischer“ werden. Deshalb wird im Homeschooling nach den Pfingstferien eine Hülle im CAD-Programm entworfen, die dann an den 3D-Druckern der Schule gedruckt werden kann. Schließlich sind es noch einige Wochen bis zu den Sommerferien.

Daniel Rauser

AnnKatrin und Sarah 16 9

 

Sensor von Ann-Kathrin Ostertag und Lara Gericke:

Roboter Abstand 16 9

 

Ein weiterer Abstandssensor von Philipp Scholten und Leon Feldmann:

AbstandsensorPhilippLeon2 1

 






















































































































































































































































































































































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