Aquarium 2

Unser Schulaquarium - Nach langer Zeit der "Brache" (mit kaputter Lampe etc.) wurde es nun von zwei Schülern übernommen: Die Lampe wurde erneuert und neue Fische, sogenannte Schneckenbarsche, wurden ins Becken eingesetzt. Vielen Dank an Luca Rieger und Simon Engler für ihren tollen Einsatz! 

 

Text der Schüler:

N. multifasciataus sind sehr familiengebundene Terie. Eine Gruppe N. multifasciatus kann durchaus sehr ruppig werden. Obwohl sie nur eine Endgröße von 3-4 cm, wobei das Weibchen das kleinere Geschlecht ist, erreichen, vertreiben sie als Familienverband auch große Gruppen von größeren Fischen wie z.B.  Cypothotilapia gibberosa. Jungtiere müssen daher meist (je nach Beckenbesatz) nicht aus dem Gemeinschaftsbecken geholt werden, wenn genügend Schneckenhäuser als Versteck vorhanden sind und mit ihnen ein Nest gebaut wurde. Man sollte sie in Gruppen von mindestens zwei Paaren, besser mehr, halten, wobei die Haltung als Paar auch möglich ist. Die Eier werden in einem Schneckenhaus abgelegt und die Jungen schlüpfen bereits innerhalb eines Tages. Nach circa einer Woche kommen die Jungen das erste Mal, wenn auch nicht sehr weit, aus dem Schneckenhaus. Die Jungtiere entwickeln sich schnell und streifen schon nach einigen Wochen durch das Nest der Eltern und auch in die Nester der anderen Familien im Umkreis. Die Jungiere aus vorherigen Würfen beschützen ihre Geschwister und das Revier, wenn die Elterntiere nicht vor Ort sind. Auch andere Familien aus der Gesellschaft beschützen die Jungen anderer Paare. N. Multifasciatus benötigen viel Sand und sehr viele Schneckenhäuser. Sie graben Krater, sodass sehr viele der Schneckenhäuser in der Umgebung in die Mitte des Kraters eng zusammenrutschen. Somit sind die Eingänge der Häuser so klein, dass nur die Jungtiere hineinpassen. N. Multifasicatus legen in größeren Abständen von mehreren Wochen ein relativ großes Gelege von durchschnittlich zehn Jungen oder auch alle zwei bis drei Wochen ein Gelge von ein bis vier Jungen. Sie sollten nicht in Becken unter 80cm kantenlänge vergesellschaftet werden. Sie können aber auch schon in 25l Becken als Paar gehalten werden. N. Multifasciatus bemerken, wenn ein Tier der Gruppe fehlt und suchen auch meist nach diesem. Bei Männchenüberfluss kann es vorkommen, dass ale Alphatier männliche Jungtiere (sogar die eigenen) tötet. Es kann auch vorkommen, dass es ein erwachsenes Männchen mit niedrigem Rang tötet. 

 

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