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Vom 15. bis 17. Januar 2020 trafen sich die sechsten Klassen mit ihren Klassenlehrern zu den Anti-Mobbing-Projekttagen. Am ersten Tag ging es vor allem darum, etwas über das Thema Mobbing zu erfahren. Zuerst überlegten wir in Kleingruppen, was wir uns unter Mobbing vorstellten. Danach wurde uns die wissenschaftliche Definition von Mobbing erklärt und in einem Film schilderten Betroffene die schlimmen Auswirkungen von Mobbing. In einem weiteren Film konnten wir verschiedene Mobbing-Situationen in der Schule beobachten. Wir analysierten in Gruppen das Verhalten der Beteiligten und lernten dabei die verschiedenen Rollen beim Mobbing und die Gefühle der einzelnen Personen kennen. Aber der erste Tag bestand nicht nur aus Analysen, wir machten auch praktische Übungen, z.B. den Berührungsimpuls, bei dem es darauf ankommt, dass die Klasse zusammenarbeitet und zusammenhält. Nur wenn jeder sein Bestes gibt, sich konzentriert und an die Regeln hält, funktioniert die Übung gut.

Cara Boog und Malin Häffner (6b)

Am 2. Tag stand das Vorbeugen von Mobbing im Mittelpunkt. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist ein friedliches Miteinander! Dazu haben wir Punkte, die ein friedliches Zusammenleben schaffen können, auf vielen Kärtchen gesammelt, aufgehängt und dann nach Schwierigkeit eingestuft. Wir haben anschließend überlegt, was das für unser Leben in der Klassengemeinschaft bedeutet und wie wir es schaffen können, unsere Klassenregeln einzuhalten.

Darauf folgte ein praktischer Teil in der Gymnastikhalle, nämlich den „Du siehst für mich – Parcours“. Das war ein schwieriger Hindernisparcours über Geräte wie schiefe Bänke mit einem Sprung von einem hohen Kasten in eine weiche Matte. Das Besondere daran war, man musste ihn blind aber geführt von einem sehenden Partner bewältigen. Ziel war es, Vertrauen zum anderen aufzubauen und zu wissen, dass die andere Person einen nicht im Stich lässt, dass man sich auf sie verlassen kann.

Die letzten Aktivitäten dieses Tages waren Feedback geben und das sogenannte „Duobild“! Beim Feedback geben geht es darum, der anderen Person zu sagen, was man an ihrem Verhalten mag beziehungsweise nicht mag. Wenn man etwas negativ am anderen findet, sollte man dies mit Positivem verbinden und in einer Ich-Botschaft ausdrücken! Beim Duobild ging es darum, dass man zu zweit mit einem Stift ein Bild malte, der eine hielt oben der andere unten. Einer führte, der andere wurde geführt. Die Endergebnisse waren sehr witzig.

Julian Schmid (5a) und Johannes-Martin Haischt (5a)

Am 3. Tag kam Frau Gawlik, die Schulsozialarbeiterin, zu uns und wir wurden in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe stellte eine Mobbing-Szene nach, die wir anschließend vorspielten. Als wir die Szenen das zweite Mal vorspielten, durften die Mitschüler eingreifen und das Rollenspiel somit positiv verändern. Außerdem spielten wir das Spiel ‚Mexikanische Welle‘, bei dem ein Schüler in der Mitte eines Sitzkreises steht und versucht, sich auf einen freien Platz zu setzen. Dies ist aber sehr schwierig, weil die Mitschüler sich wie eine Welle bewegten. Hier konnte man erfahren, wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu sein. Die Gruppe fand dann Wege, wie man es dem Schüler in der Mitte leichter machen konnte, hineinzukommen. Da am Nachmittag die Eltern zu Besuch kamen, überlegten wir uns noch, welche Teile des Erlernten wir vorstellen wollen und wer dies dann übernimmt. Unsere Eltern sind sehr zahlreich der Einladung gefolgt und gemeinsam schauten wir zuerst einen Film zum Thema Mobbing an. Anschließend erklärten und zeigten wir ihnen alles, was wir in den drei Tagen gelernt und erarbeitet haben und beantworteten Fragen.

Wir hatten sehr schöne, ereignisreiche und informative Tage und hatten gemeinsam viel Spaß.  

Cara Boog und Malin Häffner (6b)

 

  

 

 

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