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Geographen-Exkursion ins Ruhrgebiet

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Das Ruhrgebiet - eine Region, die zwar jedem bekannt ist, jedoch bisher von den wenigsten bereist wurde - ist ein Vorzeigebeispiel für einen immer noch andauernden Strukturwandel. Das Ruhrgebiet ist eine Wirtschaftsregion, die spätestens seit der Industrialisierung sehr bedeutsam für die Entwick-lung der Wirtschaft in Deutschland ist. Die frühere Hochburg für Braun- und Steinkohleabbau, aber auch Hochburg der Stahlindustrie, hat in den letzten Jahren einen großen Wandel durchlebt. Sie ent-wickelte sich von einer Industriemetropole über eine Industriebrache bis hin zu einem großen Angebot an verschiedensten kulturellen Angeboten und neu angesiedelten Branchen, wie die der Biotechnik.
Um dieses Gebiet mit seinen ganzen Besonderheiten näher kennenzulernen, machten wir – die vier-stündigen Geographiekurse vom AEG und OHG – uns gemeinsam im Oktober für drei Tage mit unse-ren Lehrern auf den Weg, um diese Region an konkreten Beispielen zu erkunden.
Das Ruhrgebiet ist Repräsentant vieler spannender Themen, die auch für uns Schüler, unter anderem auch in Bezug auf das Abitur 2019, eine wichtige Rolle spielen. Unsere Exkursion beinhaltete viele verschiedene Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel Lagerstätten, Ausmaß und Folgen der Tertiärisierung oder den Strukturwandel, die vor Ort anschaulich und unmittelbar vertieft sowie zum Teil auch kritisch hinterfragt werden konnten.
Wir lernten in Führungen und Diskussionen an den jeweiligen Standorten einiges über die stillgelegten Zechen (Landschaftspark Nord in Duisburg und Zeche Zollverein in Essen), die letzte deutsche Steinkohleförderung und den derzeitigen Braunkohleabbau mit Rekultivierungs- und Umsiedlungsprogrammen der RWE im Tagebaugebiet Garzweiler, die aktuelle Problematik im Hambacher Forst und die Stahlweiterverarbeitung bei ThyssenKrupp in Bochum.
So lernten wir zum Thema „Stadtentwicklung und Strukturwandel“ bei einer Stadtführung durch Oberhausen unter anderem etwas über die Lebensbedingungen der Arbeiter zur Blütezeit des Kohle-abbaus und wie sich in Folge des Strukturwandels Gesellschaft und städtischer Raum veränderten. Im Trainingsbergwerk durften wir sogar selbst aktiv werden, wie beispielsweise beim Grubenfahrrad-, Dieselkatze- und Baggerfahren, sowie bei leichten Presslufthammer- und Bohrarbeiten.
Ziel war es, das Ruhrgebiet mit seinen unterschiedlichen Themen näher kennen zu lernen. Aufgrund der verschiedenen breitgefächerten Programmpunkte ist es uns gelungen, einen tiefen Einblick in viele verschiedene Bereiche dieser Region zu erlangen.
Uns Schülern hat diese Exkursion sehr gut gefallen, da es trotz eines straffen Programmplanes und teilweise schlechten Wetters eine sehr spannende Exkursion war, bei der die gute Laune von allen nie verloren ging und wir insgesamt auch viel gelernt haben.
Wir möchten uns ganz herzlich bei jedem bedanken, der uns diesen Ausflug ermöglicht hat, vor allem bei unseren Lehrern Frau Markert und Herr Schneider, die diese Exkursion auf die Beine gestellt haben und uns auch vor Ort noch mit viel Hintergrundwissen bereichert haben.

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