jugendforscht2022 florian

„Zufällig Genial?“ Unter diesem Motto findet die diesjährige Wettbewerbsrunde von Jugend forscht statt. Nach dem erfolgreichen Regionalwettbewerb am 17. und 18. Februar fand am 1. und 2. April der Landeswettbewerb Jugend forscht in Baden-Württemberg statt. Aufgrund der andauernden Pandemiesituation fand der Wettbewerb wie im letzten Jahr online statt.

Mit meinem Projekt „Entwicklung eines physikalisch chemischen Verfahrens zur Filterung von Mikroplastik“ mit dem ich beim Regionalwettbewerb im Fachbereich Physik den Regionalsieg holen konnte, hatte ich mich für den Landeswettbewerb im Fachbereich Physik qualifiziert.

Der Wettbewerb begann am 1. April mit einer gemeinsamen Begrüßung, bei der sich auch die zahlreichen Jurymitglieder der Fachbereiche vorstellten und wie alle herzlich empfangen wurden. An dem Freitag fanden dann beide Jury-Gespräche mit der Fachjury Physik zu meinem Projekt statt. Die beiden etwa halbstündigen Gespräche setzten sich aus einer etwa 10-minütigen Präsentation des Projektes und anschließenden Fragen der Juroren zu dem Projekt zusammen. Die Gespräche beleuchteten dabei spannende Facetten und der fachliche Dialog war in jedem Fall bereichernd und zeigte auch den Raum für die weitere Arbeit am Projekt auf. Abseits der Jurygespräche bestand die Möglichkeit, die zahlreichen anderen Projekte an den jeweiligen digitalen Ständen zu besuchen und über diese Genaueres zu erfahren. Den gemeinsamen Abschluss des Tages bildete die Bekanntgabe der Erstplatzierten der verschiedenen Fachgebiete.

Nach der gemeinsamen Begrüßung am Samstagmorgen fand das Feedbackgespräch der Jury statt. Das Feedback zu dem Projekt zeigte verschiedene Aspekte auf, die bei der weiteren Projektarbeit noch verfolgt werden und genauer ausgearbeitet bzw. untersucht werden können, um die Qualität des Projektes noch weiter zu steigern und weitere Forschungsansätze zu integrieren. Danach folgte der Austausch mit der Öffentlichkeit.

Den Abschluss des Wettbewerbes bildete die digitale Feierstunde, bei der die Platzierten und Sonderpreisträger geehrt wurden. Für mein Projekt wurde ich mit dem Sonderpreis der Campus Founders ausgezeichnet. Dieser Sonderpreis wird an eine Projektidee mit hohem Potential zur Startup-Gründung und einem hohen Innovationsgrad vergeben. Der Preis beinhaltet Workshops im Bereich der Startup-Gründung, den Austausch mit einem erfahrenen Netzwerk und eine Begleitung des Projektes.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Herr Rauser und Herr Hasler, welcher auch als Juror im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften teilnahm, die mein Projekt betreut und mich unterstützt haben.  

Florian Stupp J2