Jugend2022

Regionalwettbewerb

Debattieren, sich in spannenden Debatten über gesellschaftliche Themen auszutauschen, das ist es, was Jugend debattiert ausmacht. Mit spannenden Debatten und zahlreicher Beteiligung vom OHG fand am 16. Februar der Regionalwettbewerb Stuttgart-Süd-West statt.

Debattieren das bedeutet zu strittigen Fragestellung in einer Debatte mit einer festgelegten Position zu überzeugen. Dabei kommt es im Format Jugend debattiert einem bundesweiten Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten darauf an, in den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft zu punkten und die Jury so von sich überzeugen. Der Wettbewerb findet dabei gegliedert in zwei Altersklassen statt.

In der Sekundarstufe 1 konnten den Schulwettbewerb Johannes-Martin Haischt und Alessio Stima gewinnen und qualifizierten sich somit für die Teilnahme am Regionalentscheid. Bei diesem debattierten die beiden in den zwei Qualifikationsrunden die Themen, ob unsere Schulen zur Eindämmung der Corona Pandemie wieder geschlossen werden sollen und ob die Verwendung von Heizstrahlern in der Außengastronomie verboten werden soll. In spannenden Debatten gelang es den beiden, ihren Standpunkt überzeugend zu vermitteln. Nach den beiden Debatten belegte Johannes-Martin den geteilten 7. Platz von 12 Debattanten und Alessio verpasste das Finale nur knapp, ihm fehlten lediglich 2 Punkte zum 4. Platz, der den Einzug ins Finale bedeutete.

In der Sekundarstufe 2 debattierten für das OHG Fin Wolschke, Samuel Dollmann und Florian Stupp. In der Sekundarstufe 2 lauteten die Themen der Qualifikationsrunde „Soll ein Wandertag pro Schuljahr durch einen Projekttag zur mentalen Gesundheit ersetzt werden?“ und es wurde diskutiert, ob Jugendliche einen Etat im Haushalt der Gemeinde erhalten sollen, über den sie selbst entscheiden dürfen. Hier qualifizierten sich Fin Wolschke mit einem 2.Platz und Florian Stupp mit einem 1. Platz in der Qualifikationsrunde für das Finale. Samuel Dollmann belegte einen starken 7. Platz von 12 Debattanten. Im Finale wurde diskutiert, ob der Ruf des Muezzin für Moscheegemeinden erlaubt werden soll. In einer spannenden und tiefgreifenden Debatte argumentiert Florian Stupp auf der Position Pro 2 für die Maßnahme, während Fin sich auf der Position Contra 2 dagegen aussprach. Nach dem spannenden Finale erreichte Fin den 4. Platz und Florian Stupp sicherte sich den 1. Platz. Die ersten beiden sind jeweils für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Stetter als Regionalkoordinatorin für die Organisation und sämtlichen Juroren des OHG. Und natürlich herzlichen Glückwunsch an alle Debattanten für die starke Leistung.

Florian Stupp (J2)

 

Schulwettbewerb

Am Donnerstag, dem 3.2.2022, und am Freitag, dem 4.2.2022, fand am OHG der Jugend debattiert-Wettbewerb statt.  Fast dreißig Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 10 sowie der J1 und der J2, die jeweiligen Klassensieger, nahmen daran teil und es wurde über verschiedene Themen debattiert.

Die Schülerinnen und Schüler debattierten dabei jeweils zu viert. Zwei argumentierten für die Pro-, zwei für die Contra-Seite. Die Debatte gliedert sich dabei in drei Teile: Die Eröffnungsrede, in der jeder die Streitfrage aus seiner Sicht beantwortete, die freie Aussprache und die Schlussrunde, in der jeder die Streitfrage aufgrund der geführten Debatte beantwortete.

Am Donnerstag ging es bei den Debatten um den Eintritt ins Finale, welches am Freitag stattfand. In der Altersklasse 1, in der die Schülerinnen und  Schüler der Klassen 7, 8 und 9 teilnahmen,  ging es um die Fragen, ob Süßigkeiten im Kassenbereich von Supermärkten verboten werden sollten, ob der Nachweis des „Freischwimmer“-Abzeichens Bedingung für den Erhalt eines Schulabschlusses sein sollte und ob Influencer verpflichtet werden sollten, auf Bildbearbeitung und Filtereinsatz ausdrücklich hinzuweisen. In dieser Altersklasse qualifizierten sich Cara Boog, Alessio Stima, Johannes-Martin Haischt und Sarah Vogel für das Finale.

In Altersgruppe 2 nahmen die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10, der J1 und der J2 teil. Dabei ging es um folgende Fragen: Sollte das Startalter bei den Olympischen Spielen für alle Disziplinen auf 18 Jahre festgelegt werden? Sollte nur noch Schokolade verkauft werden deren Kakao unter fairen Umständen angebaut und geerntet wurde und sollte der Import von Flugobst verboten werden? Hier schafften es Fin Wolschke, Samuel Dollmann, Aaron Jehle und Florian Stupp ins Finale.

Am Freitag fand dann in den ersten drei Stunden das Finale des Jugend debattiert-Wettbewerbs statt. In der Altersklasse 1 debattierten die Finalisten dabei über das Thema, ob schon ab 16 Jahren Körpermodifikationen ohne Einverständnis der Eltern erlaubt sein sollten. Am Ende der Debatte wurden die Teilnehmer von den Juroren bewertet. Platz 4 erreichte dabei Sarah Vogel. Auf Platz 3 landete Cara Boog. Platz 2 belegte Johannes-Martin Haischt und auf Platz 1 landete Alessio Stima.

In der Altersklasse 2 wurde über ein sehr aktuelles Thema debattiert: Sollte in Deutschland eine allgemeine Corona-Impflicht eingeführt werden? In dieser Debatte landete Aaron Jehle auf Platz 4, während Fin Wolschke Platz 3 erreichte. Auf Platz 2 landete Samuel Dollmann und Florian Stupp erreichte Platz 1.

Sophie Baiter (8b)

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