BUW Städte voller Müll, verschmutzte Seen und Flüsse und der Klimawandel bedrohen unseren Lebensraum und unsere Erde. Beim Bundesumweltwettbewerb geht es darum, Konzepte für einen besseren Umweltschutz zu entwickeln. Bei dem Wettbewerb, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel ausgetragen wird, können Wettbewerbsarbeiten zu einem selbst gewählten Thema rund um den Umweltschutz eingereicht werden.

In der 31.Runde des Wettbewerbs, der unter dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ stattfindet, konnte ich, Florian Stupp aus der Jahrgangstufe 2, erfolgreich mit zwei Projekten teilnehmen und erhielt für beide Projekte einen Anerkennungspreis.

In meinem Projekt „Your Ecological Foo(d)tprint”, mit dem ich bereits bei der European Code League erfolgreich war, habe ich eine App zum nachhaltigen Einkaufen entwickeln. Sie bietet die Möglichkeit, beim Einkaufen die Barcodes von Produkten zu scannen, um damit Informationen über den ökologischen Fußabdruck des jeweiligen Produktes zu erhalten. Neben der Menge an ausgestoßenem CO2 für das Produkt wird auch die Menge verbrauchtes virtuelles Wasser angegeben. Der Verbraucher erhält somit die Möglichkeit, nachhaltiger und umweltbewusster einzukaufen und den ökologischen Fußabdrucks seines Konsumverhaltens nachzuvollziehen.

In dem zweiten Projekt mit dem Titel „Kältekreisläufe im Feld – Überwachung der Klimakiller“, eine Arbeit, die von der Firma Bitzer unterstützt wurde und mit der ich bereit erfolgreich bei Jugend Forscht teilgenommen habe, widmet sich der Überwachung von Kältekreisläufen. Dabei geht es darum Leckagen und den damit verbundenen Austritt von Kältemittel frühzeitig zu erkennen, sodass kein umweltschädliches Kältemittel (Treibhauspotential, das bis zu 1000 mal höher als das von CO2 ist) in unsere Umwelt gelangt. Zusätzlich kann ein höherer Energiebedarf der Anlage durch eine Fehlfunktion vermieden werden und somit Energieverschwendung vorgebeugt werden.

Die Jury war überzeugt von den beiden Projekten und lobte die „konsequente und engagierte Durchführung“.

Florian Stupp (J2)