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Segeltörn Wattenmeer

Segeln mit dem Plattbodenschiff im niederländischen Wattenmeer 2017

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Neben den altbewährten Zielen Spanien und London ging es für das OHG in diesem Jahr das erste Mal an die Nordsee. 17 Schülerinnen und Schüler machten sich gemeinsam mit Herrn Weibert und Herrn Schenk auf den Weg in die Niederlande, um dort eine Woche auf einem Segelschiff zu verbringen.

Am Morgen des 28.5.2017 ging es los. Mit dem Bus fuhren wir nach Harlingen in Friesland, wo wir nach der Ankunft im Hafen nun auch endlich unser Zuhause für die nächsten Tage sahen: Die Victoria-S, ein 1898 gebautes Plattboden-Schiff, welches extra für die Gewässer der Nordsee und des Wattenmeers angepasst ist – es kann nämlich „trockenfallen“, das heißt, bei Ebbe kann es auf dem Meeresboden problemlos „parken“ – bis wieder die Flut kommt. Früher war die Viktoria ein Frachter, seit dem Umbau ist sie auf das Befördern von Passagieren spezialisiert.

Nach einer kurzen Einführung durch unseren Skipper Niek und seinen Helfer Roger durften wir anschließend unser Schiff beziehen. Was uns recht schnell klar wurde war: Es wird kuschelig! Denn so viel Platz bietet ein nur 30 Meter langes Schiff dann wirklich nicht. Nichts desto trotz richteten wir uns gemütlich ein.

Nachdem Gepäck und Proviant verstaut waren versammelten wir uns im „Salon“ so heißt der Gemeinschaftsraum im Schiff. Hier verteilten wir Koch- und Spüldienste, aßen dann gemütlich zu Abend und ließen den Abend locker ausklingen. Am nächsten Morgen machten wir nach dem Frühstück unser Schiff startklar und liefen schließlich aus dem Harlinger Hafen aus und begaben uns auf das Ijsselmeer, ein durch einen Damm künstlich erschaffenes Binnengewässer.

Mit leichtem Wind schipperten wir dahin und genossen die Ruhe, das Meer, die Freiheit und die Gemeinschaft. Auch das Wetter war uns wohlgesonnen und so ließen wir es uns nicht nehmen nach dem Anlegen an einem hübschen Hafen selbst in die Fluten zu springen. Abends wurde wieder gemütlich beisammen gesessen, geredet und gespielt.

Für den nächsten Tag hatte sich etwas raueres Wetter angekündigt und so stachen wir am nächsten Morgen mit gutem Wind in See. Den Vollblutseglern unter uns schlug das Herz sichtlich höher aber auch allen anderen machten diese höheren Geschwindigkeiten mit mehr Krängung und Action viel Spaß. Auch die Teamarbeit an Bord war toll. Alle halfen gemeinsam mit, beim Segel setzen, Wenden, Halsen und die Mannschaft zu verpflegen.

Und da wir ja auf Studienfahrt waren durften sehr spannende Referate über die Physik des Segelns, Navigation, die Gezeiten, Flora und Fauna des Wattenmeers und die Geschichte der Niederlande natürlich nicht fehlen :)

Nach vielen Stunden auf See legten wir abends wiederum in einem sehr hübschen Hafenstädtchen an, welches wir erkundeten und abermals gemütlich beisammensaßen.Tags drauf war der Wind des Vortags leider verflogen, dafür wartete strahlender Sonnenschein auf uns.

Nach einem sehr ruhigen Tag auf See legten wir für diese Nacht an jenem Deich, der Wattenmeer und Ijsselmeer trennt, an. Hier entfachten wir ein Lagerfeuer, grillten Marschmallows und sangen alle gemeinsam auf besonderen Wunsch von Herrn Weibert Lagerfeuerlieder. Von Gitarrenklängen begleitet ließen wir den Abend mit Lagerfeuergesprächen ausklingen. Am nächsten Tag war der Wind (wenn möglich) noch weniger geworden, die Sonne jedoch strahlend schön.

Wir verließen das Ijsselmeer und machten uns auf den Weg nach Terschelling, eine Urlaubsinsel im Wattenmeer. Auf dem Weg dorthin begegneten wir allerlei Tieren, wie Quallen und führen direkt zu einer Robbenbank.                

In Terschelling angekommen zog es uns allesamt nochmals ins Meer - nur gestaltete sich Baden bei Ebbe als recht schwierig, doch zum Füße abkühlen reichte es.

An unserem letzten Abend spielten wir zum Abschluss noch einige Spiele, bis wir uns für unsere letzte Nacht zu Bett begaben. Am letzten Morgen machten wir noch einmal unser Boot startklar und liefen schließlich gegen Mittag wieder in Harlingen ein. Nun hieß es Sachen zusammenpacken, und alles wieder in unseren Bus bringen.

Wir verabschiedeten uns von unserer Crew, die uns sicher durch diese Woche gesegelt hat, sowie von unserem tollen Schiff und Zuhause der letzten Tage. Die Heimfahrt verlief reibungslos und so kamen wir am 2.6. spät nachts wieder in Böblingen an.

Im Rückblick waren sich alle einig: es war eine wundervolle Woche! Das Segeln und Leben auf diesem Schiff war unheimlich schön und spaßig. Man ist als Team richtig gut zusammengewachsen und wir hatten einfach eine tolle Zeit.

Egal ob beim Segeln, beim Sonnen auf Deck, beim gemeinsamen Kochen und Essen, bei den Werwolf- und Spielrunden oder guten Gesprächen und Musik. Trotz der Enge, den kleinen Problemchen bei der täglichen Arbeit, und den nicht immer verfügbaren Duschen, diese Woche wird uns allen als einzigartig und schön in Erinnerung bleiben!

Vielen Dank an alle, die diese Woche zu der tollen Studienfahrt gemacht haben, die sie war - und an alle jüngeren Schüler: Sollte es nochmals eine Studienfahrt an die Nordsee geben. Dann meldet euch an, eine super Zeit wartet auf euch!

 Caro Volz J2

 

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