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Russlandaustausch

Moskauaustausch

„Kommen sie, kommen sie nicht? Wann kommen sie denn nun?“ Bis die Moskauer Austauschschüler am Böblinger Bahnhof standen, gab es dieses Mal besonders viele Mails und am Ende das ersehnte „Ja“ des Direktors zum Abflug der kleinen Schülergruppe aus Moskau. Vom 18.02. bis zum 28.02., dem letzten Schultag vor den Faschingsferien, waren Mascha, Pascha (Spitzname für Pavel), Sascha (Alexandr), Xjuscha (Xenia), Mischa (Michail) und Katja (Ekaterina) zu Gast in Böblingen und Sindelfingen in den Familien von Cassandra, Irina, Lida, Melisa, Natalie und Viktoria aus der 10c. Zwei Englischlehrerinnen, Svetlana und Natascha, begleiteten die Gruppe mit ihren Kindern.
Obwohl die 16-jährigen Moskauer Schüler kaum oder gar kein Deutsch verstanden, konnten sie am Unterricht in einigen Fächern gut teilnehmen: In Musik wurde gesungen, in Kunst an Gesichtern experimentiert und fotografiert, in Mathematik gerechnet, in Sport gemeinsam trainiert – die Mädchen waren mit ihrer Sportlehrerin gerade innerhalb einer Einheit im Fitnessclub. Am Tag der offenen Tür halfen uns die russischen Gastschüler sogar tatkräftig dabei, für das Otto-Hahn-Gymnasium zu werben.
Außer dem Schulleben lernten die russischen Austauschschüler Stuttgart und seine Umgebung kennen: Eine Werksbesichtigung in Sindelfingen und das Daimlermuseum ließen die Gäste in die Welt des Autos eintauchen, das Ludwigsburger Schloss und die große Zarenausstellung im alten Stuttgarter Schloss erweckten königliche Zeiten zum Leben. Es wurde viel in Stuttgart herumgelaufen und mit Quizzettel und Stift nach Sehenswürdigkeiten Ausschau gehalten. In Esslingen bekam die Schülergruppe von einer russischen Führerin Interessantes über die Geschichte einer mittelalterlichen Stadt zu hören. Wie immer ging es auch nach Waldenbuch. Die „kreative Arbeit“ in der Schokoladenwerkstatt war wieder einer der Höhepunkte des Besuchs.
Den Abschiedsabend mit Buffet im blauen Salon gestalteten die Musiklehrer des OHG: Herr Weibert improvisierte mit Gesang und Gitarre den gemeinsamen Besuch in der Wilhelma und brachte alle zum Lachen. Herr Haußmann sorgte mit dem Elternchor und der Bläserklasse für fröhliche Stimmung. Nach 10 Tagen waren alle miteinander vertraut geworden. Einen Abschied in der Pause am Bahnhof ließen sich unsere Schülerinnen daher auf keinen Fall nehmen.
Nun sind wir alle sehr gespannt auf Russland. Wenn alles gut geht, Politiker und Fluggesellschaft uns wohlgesonnen sind, geht es vom 11.04. für 9 Tage in die Weltstadt Moskau.
A. Brokoph

Alte Klischees und neue Freundschaften Schüler des OHG beim Russland-Austausch

7 Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Böblingen wagten für 9 Tage das ''Abenteuer Austausch''. Das Ziel ihrer Reise war kein geringeres als Moskau – die größte Stadt Europas und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Russlands. In Begleitung der Russisch-Lehrerin Tatjana Bier traten sie am 15. Februar 2013 ihren Weg in Russlands Hauptstadt an.

Schon bei der Ankunft in Moskau und dem 1. Treffen mit den Austauschpartnern wurde den OHGlern eines schmerzlich bewusst: Der russische Winter war tatsächlich so kalt wie gemeinhin behauptet wird. Und daran würden die deutschen Schülerinnen und Schüler sich während ihrer Zeit in Russland auch nicht gewöhnen. Leider sollte sich diese Woche als die kälteste des gesamten Winters in Moskau herausstellen.
Nichtsdestotrotz wurde das straff geplante Programm durchgeführt. Auch bei -13°C konnte die Jugendlichen nichts davon abhalten durch die verschneiten Parks Moskaus oder die langen, historischen Straßen wie den berühmten Arbat zu schlendern. Der Großteil des Austauschprogramms spielte sich jedoch glücklicherweise in den vielen Museen Moskaus ab: Egal ob Kriegsmuseum, Kunstausstellung, Fernsehturm oder Kwas-Fabrik – vor den Augen der Austauschpartner blieb keine Ausstellung verborgen. Die russischen Schüler hatten das Programm sehr abwechslungsreich gestaltet. Selbst eine Vorstellung des russischen Theaters konnten die Schüler des OHG besuchen. Natürlich durfte auch ein Einblick in den russischen Schulalltag bei diesem Austausch nicht fehlen: Im Englischunterricht offenbarten sich große nationale Bildungsunterschiede. Und auch die Auslegung von Pünktlichkeit erwies sich als fataler nationenbedingter Unterschied. Hier war es an den russischen Schülern zu sagen: Typisch Deutsch! In den Gastfamilien fühlten die deutschen Schüler sich ausnahmslos wohl. Die russische Gastfreundschaft und Fürsorge erwies sich als unvergleichlich. Auch kulinarisch wurden die Schüler mit traditionellen Speisen der russischen Küche verwöhnt: Borschtsch, Pelmeni und Bliny zauberten sogar das ein oder andere zusätzliche Pfund auf die Hüften der deutschen Jugendlichen. Die kleine Gruppe von Austauschpartnern wuchs schnell eng zusammen. Die freie Zeit wurde zu zusätzlichen gemeinsamen Ausflügen genutzt und auch beim Schlittschuhlaufen auf dem Roten Platz zeigte sich der Zusammenhalt dieser neuen Gruppe. Kaum verwunderlich also, dass der Abschied für alle Beteiligten viel zu schnell kam und am Flughafen sogar einige Tränen flossen.. Doch bereits im April werden die russischen Schüler ihrerseits Deutschland besuchen. Die Schüler des OHG freuen sich darauf, wenn es endlich heißt: Добро пожаловать в Бёблингене! (Herzlich Willkommen in Böblingen!)

Tatjana Paunov, Presseclub, J1

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