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Erfolgreich bei "Jugend forscht"!

 

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Tolle Erfolge für unsere Schülerinnen, die bei "Jugend forscht" in den Fachgebieten Mathematik und Biologie jeweils den 2. Platz belegten!

Ann-Kathrin Ostertag und Jessika Rasch (Klasse 7) programmieren "Words 4 Numbers"

W4N 1

„Gibt es eine Möglichkeit, sich eine längere Zahlenkette einfach zu merken?“ „Wäre es dadurch nicht viel einfacher, sich eine lange Handynummer mit wenigen Worten merken zu können?“ Diesen Fragen wollten Jessika Rasch und Ann-Kathrin Ostertag nachgehen und entwickelten ein eigenes System, um sich zum Beispiel eine Handynummer mit 14 oder 15 Stellen einfach merken zu können. Sie nannten dieses System „Words for Numbers“, kurz W4N. Mit ihrer Forschungsarbeit nahmen die beiden Schülerinnen der Klassenstufe 7 erfolgreich am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ teil und belegten in der Sparte „Schüler experimentieren“ den zweiten Platz im Fachgebiet „Mathematik und Informatik“.

Die Handynummer mit bis zu 15 Stellen wird bei W4N in vier Wörter übersetzt. Die Vorgehensweise kann am besten an einem Beispiel erklärt werden: Die Nummer 00491575 552 57 44 verschlüsselt W4N zum Beispiel in die vier Wörter Stracciatella, Meer, Glück und Hunger. Im ersten Block mit der Landesvorwahl und dem Netzbetreiber weisen sie den möglichen Kombinationen jeweils eine Eissorte zu (im Beispiel repräsentiert „Stracciatella“ die 00491575). Dem darauf folgenden 3-er Block wird ein Wort aus einer Liste mit 1000 vordefinierten Wörtern zugewiesen und dem letzten 2-er Block ein Wort aus einer Liste mit 100 vordefinierten Wörtern. Mit Hilfe von Excel schrieben die beiden Forscherinnen ein Programm, das sowohl eine Handynummer in vier Wörter als auch die vier Wörter in eine Handynummer übersetzt.

An ihrer halbjährigen Forschungsarbeit hat den beiden Schülerinnen besonders das Programmieren in Excel Spaß gemacht. Sie haben auch spannende Pläne für die die Zukunft ihres Programms. Eine App für den mobilen Gebrauch soll die nächste Station bei ihrer Forschungsarbeit sein, sodass jeder den W4N immer bei sich tragen kann.

 

Amelie Hagenlocher und Charlotte Rigot (Klasse 9) forschen zum Kurzzeitgedächtnis

Kurzzeitgedaechtnis1

„Wo habe ich den Schlüssel hingelegt?“ „Wie war nochmal Ihr Name?“ „Was ist heute für ein Tag?“ Ständig werden diese Fragen gestellt und oft klingt die Beschwerde über das angeblich schlechte Kurzzeitgedächtnis mit. Da wäre es doch gut, wenn das Kurzzeitgedächtnis trainiert werden könnte, um solchen Fragen vorzubeugen. Doch ist das überhaupt möglich? Diese Frage stellten sich auch Amelie Hagenlocher und Charlotte Rigot. Mit ihrer Forschungsarbeit zu diesem Thema nahmen die beiden Schülerinnen der 9. Klasse erfolgreich am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ teil und belegten im Fachgebiet Biologie den 2. Platz.
In einer selbst entworfenen Studie legten sie Schülern aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen 20 verschiedene Gegenstände für zwei Minuten vor. Die Gegenstände sollten sich die Teilnehmer in der richtigen Reihenfolge merken und anschließend wiedergeben. Um nun ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, wurde dieser Ablauf ein weiteres Mal wiederholt. Allerdings sollten die Teilnehmer in der Zwischenzeit Übungsaufgaben machen, die helfen sollten, das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Der zweite Durchlauf verlief bei den Teilnehmern deutlich schlechter. Im Schnitt merkten sich die Schüler weniger Gegenstände als zuvor, was zum einen auch an dem Stress vor den Ferien gelegen haben könnte.
Die Vermutung, ob eine Pause helfen könnte, das Kurzzeitgedächtnis zu verbessern, wurde in einem weiteren Durchgang nach den Ferien überprüft. Zusammengefasst war das letzte Ergebnis das Beste von allen. Demnach ist vor allem die Konzentration sehr wichtig. Je besser sich die Teilnehmer konzentrieren konnten, desto mehr Gegenstände konnten sie sich merken. So war zum Beispiel auch ein großer Unterschied zwischen den Schülern der Klassenstufen 6 und 11 zu erkennen. Die älteren Schüler waren deutlich besser, da sie vermutlich mehr Erfahrung beim Fokussieren und Konzentrieren hatten.

Aus ihrer fast einjährigen Forschungsarbeit nehmen die beiden SchülerInnen vor allem die Erfahrungen mit, die sie durch ihr „Jugend forscht“ Projekt sammeln konnten. Besonders gefiel Amelie das Erstellen seines solchen Projekts und die Planung und die Durchführung. Die Präsentation und das Vorstellen des Projekts vor fremden Leuten habe ihr auch sehr viel Spaß gemacht.

 

Nicole Wölfle (Presse-AG)

 

 

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