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Wirtschaftskurs besucht Porsche

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Am 11. Dezember 2017 besuchte die J1 des Otto-Hahn-Gymnasiums im Rahmen des Wirtschaftskurses mit ihrer Lehrerin Anja Schmid das Porsche Stammwerk in Zuffenhausen, um zu sehen, wie der betriebliche Leistungsprozess in der Praxis abläuft und welche Veränderungen durch die Industrie 4.0 auf den Stuttgarter Automobilhersteller zukommen.

Im Porsche Stammwerk in Zuffenhausen werden auf drei Stockwerken alle Sportwagen, dazu zählen neben dem 911er auch die Modelle Boxster und Cayman, der Luxusmarke gefertigt. Die Forschung und Entwicklung befindet sich in Weissach.

Auf dem 3,5 Kilometer langen Weg durchs Weg, den die Schüler leider nicht im Porsche fahren konnten, sondern zu Fuß zurücklegten, bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Automobilproduktion.
Am Anfang steht die Beschaffung: Bis zu 200 Lieferungen gehen im Stammwerk täglich ein, denn Porsche verfügt über mehr als 400 Zulieferer im Raum Stuttgart.
„Die Zulieferer liefern dabei mehrmals täglich, einige bis zu 18 Mal“, erklärte Herr Blessing, der die Gruppe durch das Werk führte. So werden Lagerkosten eingespart.

Die vielen gelieferten Produktionsteile werden durch „Pick-by-light“ für die Produktion des individuellen Sportwagens von Mitarbeitern zusammengestellt und dann automatisch in die Produktionshalle transportiert. Porsche produziert wie viele Automobilhersteller „just-in-sequence“, das heißt, dass die einzelnen Teile für jedes Auto individuell zum passenden Zeitpunkt bereitgestellt werden.

Vor allem das Thema Fehlervermeidung spielt für das Stuttgarter Unternehmen eine bedeutende Rolle: Über Computer wird kontrolliert, ob die Mitarbeiter jede Schraube angezogen haben und auch die Motoren werden im Werk überprüft.

Ebenfalls ein wichtiges Thema für Porsche sind die Veränderungen durch die „Industrie 4.0“. „Einige Roboter sind bereits in die Produktion eingebunden. So arbeiten Mensch und Maschine Hand in Hand“, erzählte Herr Blessing.

Jedoch versuche man, auch Arbeitsplätze zu erhalten und diese nicht durch Roboter zu ersetzen. Dafür setze sich auch der Betriebsrat ein.
Roboter werden vor allem dann eingesetzt, wenn sie genauer arbeiten als der Mensch, z.B. beim Auftragen des Klebers auf Scheiben.
Neben der Industrie 4.0 ist vor allem die Elektromobilität ein Thema für Porsche. Blessing betont: „Wir sind besonders stolz auf den ersten Elektro-Porsche, der 2020 in Serie geht.“ Bei der Mission E handelt es sich um einen 600-PS-4-Sitzer mit Allradantrieb.

Für die Schülerinnen und Schüler war es interessant, den Produktionsprozess so praxisnah zu erleben. Ihnen fiel auf: „Bei Porsche ist doch noch vieles Handarbeit.“

 

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