Jugend debattiert
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Jugend debattiert

Streiten leicht gemacht beim „Jugend debattiert“ – Wettbewerb

Debattanten Sek 1
Der Wettbewerb
„Jugend debattiert“ bezeichnet einen bundesweiten Wettbewerb, bei dem Streitkultur gelebt wird. Spätestens mit der Erörterung im Deutschunterricht lernen wir, wie wir uns eine Meinung bilden, Argumente sammeln, uns behaupten und die Argumente der Gegenseite entkräften. All das und noch viel mehr wird beim „Jugend debattiert“ - Wettbewerb verlangt, denn  beim Debattieren wird zu einer vorgegebenen Streitfrage entweder die Pro- oder die Contra-Seite eingenommen. Welche der beiden Meinungen am Ende gegen die Gegenseite vertreten werden muss, entscheidet beim „Jugend debattiert“ – Wettbewerb fünf Minuten vor Beginn das Los. Demnach müssen beide Positionen vorab gut erarbeitet werden, damit jeder sogenannte „Debattant“, also Redner, gut auf die anschließende 20-minütgige Debatte vorbereitet ist. Will man bei dem Wettbewerb gut abschneiden, muss man neben der Sachkenntnis vor allem Überzeugungskraft, eine angemessene  Ausdrucksweise und eine ausgeprägte Gesprächsfähigkeit mitbringen.  

Debattieren am OHG
Am 09. Februar 2018 startete um zu Unterrichtsbeginn der schulinterne Streitkultur-Wettbewerb „Jugend debattiert“ am Otto-Hahn-Gymnasiums. In zwei Altersgruppen (Klasse 8-10 und Jahrgangsstufe 10-13) wurde bis mittags wild und kontrovers über aktuelle Themen diskutiert, dabei nahmen aus der Sekundarstufe I. 20 und aus der Mittel- und Unterstufe sieben bis neun Schülerinnen und Schüler teil.
Die Qualifikationsrunde startete zur Streitfrage, ob Fastfood an unserer Schule verboten werden sollte und mündete nach der fünften Debatte im Viertelfinale, zu dem sich insgesamt zwölf Debattantinnen und Debatanten qualifizierten und sich nun auf das Thema: „Soll auf Noten im Kunstunterricht verzichtet werden?“ stürzen durften. Weiter ging es für acht Teilnehmer im Halbfinale, wo es um die Frage ging, ob Jugendliche mit 15 Jahren bereits Moped fahren sollten oder nicht. Beim anschließenden Finale im Blauen Salon vertraten Florian Stupp und Max Kissel die Ansicht, dass Klassenarbeiten in Zukunft anonymisiert geschrieben werden sollten, während Amelie Hagenlocher und Vasilios Stefanidis sich klar dagegen aussprachen.

In der zweiten Altersgruppe wurden von den Schülerinnen und Schülern nur zwei Debatten geführt, da sich nur wenige Teilnehmer für den Wettbewerb aus der Sekundarstufe II. anmeldeten. Hitzig wurde es trotzdem, als es um die potentielle Einführung eines Smartphone-Führerscheines für Minderjährige ging. In der zweiten Debatte wurde die Legalisierung von Haschisch und Marihuana in Deutschland diskutiert.

Die Siegerehrung
Mit der Siegerehrung um halb eins endete der Wettkampf, der von den vielschichtigen und interessanten Debatten geprägt war. Die Teilnehmer-Urkunde erhielt jeder, der an diesem Morgen mitdiskutierte, die Erst- und Zweitplatzierten jeder Altersstufe qualifizierten sich für den Regionalwettbewerb am 7. Februar im Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen, wo sie unsere Schule vertreten dürfen.
Vasilios Stefanidis erreichte in der Sekundarstufe I. den vierten Platz, auf Rang drei landete Max Kissel, Amelie Hagenlocher kam auf Platz 2 und Florian Stupp wurde schulinterner Sieger der Altersklasse.
In der Sekundarstufe II. erreichte Luis Merten den 3. Platz, Zweiter wurde Robert Blauuw und Nicole Wölfle konnte sich in der Sekundarstufe II. durchsetzen und wurde Erste ihrer Altersstufe. Außer Konkurrenz debattierte Carolin Volz aus der J2  mit.

Ein besonderer Dank geht an Frau Gonzales, die den „Jugend debattiert“ - Wettbewerb organisiert hat, an die zahlreichen Jurorinnen und Juroren aus dem Lehrer-Kollegium und aus der Jugend debattiert AG für einen diskussionsreichen, spannenden und erfolgreichen Schulwettbewerb.


Nicole Wölfle (Presse-AG)

 

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